Aus für das Raubtier- und Exotenasyl in Wallersdorf?

16. Juni 2015

Das Raubtier- und Exotenasyl aus Ansbach wird Thema in der nächsten Sitzung des Aus-schusses für Umwelt und Verbraucherschutz im Bayerischen Landtag sein. Über einen entsprechenden Antrag wird am kommenden Donnerstag beraten. Aus diesem Grund hat sich der örtliche Betreuungsabgeordnete und Sprecher im Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz, Harry Scheuenstuhl MdL (SPD), zu einem Gesprächstermin mit dem Vorsitzenden des gemeinnützigen Vereins „Raubtier- und Exotenasyl e.V.“ Olaf Neuendorf getroffen.

Tierasyl

Bei einem Rundgang über das rund 6.000 Quadratmeter große Gelände, berichtete der Vorsitzende detailliert über die Arbeit des Vereins. Auch dessen Probleme wurden ausführlich erörtert. So werden fast ausschließlich von Behörden beschlagnahmte Tiere aufgenommen. Aktuell ist das Gehege komplett ausgelastet, den Verein erreichen jedoch fast täglich zahlreiche weitere Aufnahmeanfragen.

Das Hauptproblem sei aber, so Neuendorf, die Regelung des Vertragsverhältnisses mit dem Eigentümer der Anlage. Wie Scheuenstuhl in Erfahrung bringen konnte, befindet sich das Gelände seit 2009 im Besitz eines Privatmanns, der den Verein durch Pachterhöhungen und drohender Kündigung ins Aus treiben könnte. Der Verein strebt den Kauf der Anlage an, um diesem Schicksal zu entkommen. Im Bayerischen Landtag wird nun über eine staatliche Unterstützung der Auffangstation beraten: „In dem Antrag, den wir am kommenden Donnerstag beraten, werden zwei Möglichkeiten aufgezeigt.“, so der Landtagsabgeordnete. „Entweder soll die Staatsregierung den Verein beim Kauf des bisherigen Standortes unterstützen, oder sie hilft bei der Suche nach einem anderen geeigneten Ort, vornehmlich einer Liegenschaft des Freistaats in der Region Ansbach – Nürnberg.“ Bei einem Aus für den Verein, würden alle Tiere in den Besitz der Stadt Ansbach fallen. Außerdem würde die Niederlegung der Tätigkeiten auch das Ende für zwei Bundesfreiwilligendienststellen bedeuten. Scheuenstuhl und seine Kollegen der SPD-Landtagsfraktion unterstützen daher den Antrag der Freien Wähler und hoffen auf ein positives Signal der Staatsregierung.

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