"So wird unsere Heimat weiter geschwächt!!"

09. Mai 2015

Wie der Abgeordnete des Bayerischen Landtags Harry Scheuenstuhl (SPD) mitteilte, wird das Werk der BMI in Langenfeld zum Jahreswechsel 2018/2019 geschlossen und die Verarbeitung von Milch eingestellt.

„Ein schwerer Schlag für Langenfeld“, wie Scheuenstuhl feststellt.

Obwohl in den letzten Jahren weit über 5 Millionen Euro in das Werk durch die BMI seit der Übernahme 1997 gesteckt worden sein sollen und der Betrieb ausgelastet sei und schwarze Zahlen schreibe, habe sich der Aufsichtsrat im Rahmen einer Neuaufstellung und Schaffung eines zukunftsträchtigen Konzeptes gegen den Standort Langenfeld entschieden, da dort keine Erweiterungsmöglichkeiten seien. Stattdessen wird am BMI-Standort in Jessen (Sachsen-Anhalt) investiert, sofern die Banken hierfür ihre Zustimmung geben. Damit solle die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherheit des Gesamtunternehmens mit weiteren Standorten unter anderem in Würzburg, Zapfendorf, Obermaßfeld, Peiting, Winzer, Windsbach und Ebermannstadt, gesichert werden. Schon einmal, 2010, wollte sich das Unternehmen von dem Standort in Langenfeld trennen und das Werk schließen oder evtl. verkaufen. Die Schließung bedeutet einen Verlust von derzeit 57 Arbeitsplätzen in Langenfeld. Nach Angaben des Unternehmens sei jedem Mitarbeiter ein Arbeitsplatz in einem anderen Werk angeboten worden. Dies sei nur ein schwacher Trost für die Mitarbeiter am Standort Langenfeld und für Langenfeld selbst. „Hierdurch wird die Verwirklichung der begonnenen Projekte in Langenfeld, die Modellcharakter für ganz Bayern haben, sehr erschwert.

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