Situation des Bayerischen Spielcasinos in Feuchtwangen

15. Februar 2015

Eine der wenigen Staatlichen Einnahmenquellen neben den Steu-ern und Gebühren sind die Spielbanken. Seit Jahren sinken jedoch in Bayern die Besucherzahlen, was auch zu sinkenden Einnahmen führt. „Casinos sind unter wirtschaftlichen Aspekten zu führen“ sagt der örtliche Betreuungsabgeordnete der SPD Harry Scheuenstuhl und fühlte mit seiner Anfrage der Staatsregierung auf den Zahn.

Seit 2008 sind die Besucherzahlen in Feuchtwangen kontinuierlich um 30% gesunken. Noch drastischer sind die Einbußen bei den Bruttospielerträgen. Über 40% sanken im gleichen Zeitraum die Erträge beim Automatenspiel und ca. 35% beim sogenannten „Großen Spiel“, was die Spiele Roulette, Poker, Black Jack, usw. beinhaltet.

Zwar sind die Bemühungen der Spielcasinos nach der Novellierung des Glückspielvertrages vom Juli 2012 zur Kundenwerbung verstärkt worden, doch zeigen diese Aktivitäten keine Auswirkungen.

Vor diesem Hintergrund fordert Harry Scheuenstuhl mehr Professionalität bei der Bewirtschaftung der Bayerischen Spielcasinos. „Wenn ein Spielcasino Miese macht, dann läuft was falsch!“ so Scheuenstuhl. Er fordert neue Kon-zepte, die den modernen Besuchergeschmack berücksichtigen. „In diesem Fall müssen wir halt mal über den Tellerrand blicken und von denen lernen, wo es besser läuft.“ Nur untätig auf rote Zahlen blicken hält er für völlig falsch.

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